Aktuelle Nachrichten und Termine

Liebe Maffersdorfer
und allen, die sich uns  verbunden fühlen,

wünschen wir eine freudige Frühlingszeit !

Nun will der Lenz uns grüßen

Nun will der Lenz uns grüßen,
von Mittag weht es lau;
aus allen Wiesen sprießen
die Blumen rot und blau.
Draus wob die braune Heide
sich ein Gewand gar fein
und lädt im Festtagskleide
zum Maientanze ein.

 

Waldvöglein Lieder singen,
wie ihr sie nur begehrt;
drum auf zum frohen Springen,
die Reis' ist Goldes wert.
Hei, unter grünen Linden,
da leuchten weiße Kleid!
Heija, nun hat uns Kinden
ein End all Wintersleid.

Volkslied, evtl. Neidhart von Reuental (um 1210 − 1240)

http://www.liederlexikon.de/lieder/nun_will_der_lenz_uns_gruessen

Inge Schwarz und Lothar Moeller


Herzliche Einladung zum
Maffersdorfer-Treffen 2019

Bitte, merkt Euch den Termin für das Ortstreffen vor
und macht ein Kommen möglich.

 

Das Maffersdorfer Treffen zur Foahrt  am Dreifaltigkeitssonntag (Trinitatis), Sonntag nach Pfingsten am 16. Juni,  um 10.00 Uhr wieder im „Sonnenhof“ in Mauerstetten bei Neugablonz in Richtung Steinholz.

Es wäre schön, wenn wir uns in größerer Runde wieder treffen könnten. Auch wir werden halt jedes Jahr älter und weniger.

Macht Euch auf den Weg !

 

Die Sudetendeutsche Landsmannschaft lädt ein !

Sudetendeutscher Tag 2019 in Regensburg


 

 

Wir laden Sie sehr herzlich zum Sudetendeutschen Tag nach Regensburg ein.

Bitte planen Sie Ihre Teilnahme am Pfingstwochenende.

Donau-Arena, Walhalla-Allee 22, 93059 Regensburg

Veranstalter

Sudetendeutsche Landsmannschaft Bundesverband e.V.

Kontakt:  Hildegard Schuster

Tel.: 089 7 48 00 03- 54  •  Mail: schuster@sudeten.de

 

 

Bericht aus Maffersdorf

Im Juli konnte ich überraschend ein paar Tage in die alte Heimat mitfahren und auch Maffersdorf besuchen. Ich traf dort mit den Nachfolgerinnen von Hilde Beutel zusammen. Es hat sich ein Team gebildet, das sich um die Arbeit und Organisation in der Gruppe des deutschen Kulturverbandes in Maffersdorf kümmert. Es sind dies  Brigitte Jonas, Sieglinde Schier und Renate Seitz .

 

 

Ich habe die drei hier mit mir auf ein Foto zusammengedrängt. Bei einem Kaffeeklatsch übergab ich ihnen auch wieder unsere Jahresspende von 300.-€, wofür sie herzlich danken. Dabei erfuhr ich, dass die Gruppe noch etwa 50 Mitglieder hat und sehr aktiv ist. Auch in Maffersdorf werden natürlich alle älter und so ist der Aktionsradius auch kürzer geworden. Im Jahresrückblick auf 2018 steht deshalb öfter Spaziergang statt Ausflugsfahrt oder gar Reise wie noch vor einigen Jahren. So spazierten sie im März zur Turmuhr nach Christofsgrund,  im April zum Reichenberger Zoo, im Juli zur Kapelle in Ruppersdorf. Ausfahrten gab es zweimal ins Isergebirge. Dazwischen trifft man sich zum Fasching, Muttertag und im Advent in einem Lokal in Maffersdorf. Also kommt man  immer noch einmal jeden Monat zusammen. So ist unsere Spende z.B. zum Kauf von Kaffee und Kuchen sehr willkommen.

 

07-2018


 

Die neue Grabstelle
von Hilde Beutel und ihrer Familie
auf dem
Maffersdorfer Friedhof

 

Größere Ansicht mit Klick auf das Bild.

 

© lth moeller 11-2018

 

BUCH-Tipp:

 


 

Deutsche Schicksale aus dem Isergebirge

 

Traurig, spannend aber auch hoffnungsvoll – so waren die Wege und neuen Anfänge vieler Deutscher aus dem Isergebirge zwischen Jeschken und Iser. Dokumentiert wurden sie nun in dem Sammelband „Schicksale der Deutschen aus dem Isergebirge nach 1945“, herausgegeben vom Haus der deutsch-tschechischen Verständigung in Reinowitz (Rýnovice).

Das Buch erzählt von der Vertreibung im Sommer 1945 und Lebensgeschichten derjenigen, die in ihrer Heimat bleiben durften. Gemein hatten alle die fehlende Möglichkeit frei atmen zu können. Sie lebten in Angst, Unsicherheit und Hass, suchten einen neuen Sinn des Lebens.

„Neben persönlichen Erinnerungen der Zeitzeugen beinhaltet es auch zahlreiche historische Fakten, die zur Erklärung einer Übergangsentfremdung zwischen den beiden Nationalitäten, die jahrhundertelang auf dem Gebiet Böhmens, Mährens und Schlesiens gelebt haben, beitragen“, erklärte Petra Laurin. Sie ist eine der drei Autorinnen neben der Vorsitzenden des Kulturverbandes, Irena Novák, und Christa Petrásková aus Gablonz (Jablonec). Als Fachberater wirkte Raimund Paleczek vom Sudetendeutschen Archiv.

„Leute, die keinen Krieg erlebten und heute in Wohlstand leben, denken schon gar nicht mehr an die verlorenen Leben und Existenzen, an die Menschen, die auch in der Nachkriegszeit noch sehr lange zu leiden hatten", betonte Laurin. Gerade deshalb sei dieses Buch so wichtig: um sich mit den Schicksalen dieser Menschen auseinanderzusetzen, stellvertretend für alle Verfolgten. „Um nicht zu vergessen, um den Mechanismus der Massenmanipulation zu begreifen, um daraus für die Zukunft zu lernen. Denn so etwas könnte immer wieder passieren.“

PETRA LAURIN

 

ISBN: 978-80270-4885-4

 

Verkaufspreis: 13,00 € zzgl. Versandkosten

Bestellungen in Reinowitz unter info@laurin.cz
oder

Bestellungen in Deutschland bei:
Frau Urd Rothe-Seeliger
Heimatkreis Reichenberg
Troppauer Str. 28
84478 Waldkraiburg
Tel.: 08638-65314 od. 0171-6413272

 

http://www.academia.cz/osudy-nemcu-schicksale-der-deutschen--laurin-petra--dum-cesko-nemeckeho--2018

https://www.kosmas.cz/knihy/252564/osudy-nemcu-schicksale-der-deutschen/

 

Haus der deutsch-tschechischen Verständigung in Reinowitz:
http://www.riegerhaus.cz/

 

BUCH-Tipp
& Inhaltsverzeichnis in PDF

 

 

Blick zur neuen Baude
auf dem Proschwitzer Kamm

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Vom Proschwitzer Friedhof hat man etwas Sicht durch die Bäume.

© lth moeller 11-2018

 

Die Grabstelle der Familie Porsche
in neuem Glanz

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© lth moeller 11-2018

 

NEU:
Der Chronik-Band "Maffersdorf - Erinnerungen in Bildern" steht jetzt komplett als PDF-Datei zur Verfügung.

 

 

Der Deutsche Kulturverband Maffersdorf bedankt sich wieder mit einem herzlichen Vergelt's  Gott für die finanzielle Unterstützung auch im vergangenen Jahr durch die Heimatstelle.  Die Arbeit wird im Sinne von Hilde Beutel weitergeführt. Die Organisation der Veranstaltungen und Ausflüge hat Frau Brigitte Jonasova übernommen. Renate Zajicova / Seitz kümmert sich um die Finanzen. Sieglinde Schier meint: "...und ich gebe auch meinen Senf dazu." Ich wünsche allen viele gute Ideen und Freude an der Arbeit, damit ich auch im nächsten Jahr wieder so einen langen Veranstaltungsbericht bekomme  wie dieses Mal: Jeden Monat einen Kaffeeklatsch und 2 - 3 Ausflüge in der Sommerzeit, das kann sich sehen lassen.

 

 

 

Eine alte Grabplatte gab Rätsel auf

Sie befindet sich im Riesengebirgsmuseum in Jilemnice, ehemals Starkenbach. Herr Magister Martin Witkowski wollte von uns dazu Näheres wissen. Lothar Moeller hat sich in die Nachforschung gestürzt und Vieles herausgefunden, wie Ihr hier  lesen könnt:

 

Gablonzer Tagblatt
1929-03-09

Seite 2. Sonnabend den 9. März 1929

 

* Zwei junge Leute im Riesengebirge vermißt. Der „Bote ans dem Riesengebirge“ meldet: Seit Freitag werden zwei junge Leute aus Maffersdorf bei Reichenberg vermißt, die eine Schneeschuhtour durch das Riesengebirge unternehmen wollten. Der eine von ihnen ist zwanzig, der zweite einundzwanzig Jahre alt. Beide sind von schlanker Gestalt. Der Bruder des einen Vermißten, der Ingenieur Eduard Stertz aus Maffersdorf, hat schon eifrig Nachforschungen noch den beiden Vermißten angestellt, hat aber bisher nichts gefunden. Merkwürdig ist, daß man von den Vermißten bisher auch nicht eine Spur gefunden hat. Obwohl Herr Stertz schon einen großen Teil der böhmischen und reichsdeutschen Bauden des Gebirges aufgesucht und dem Personal die Bilder der Vermißten vorgelegt hat, konnte sich niemand in den Bauden erinnern, die beiden gesehen zu haben. Die Möglichkeit, daß die beiden jungen Leute das Opfer eines Unfalls geworden sind, ist natürlich nicht ausgeschlossen. Besonders am Freitag, an dem die beiden die Tour angetreten haben, war das Wetter im Gebirge sehr ungünstig. Es herrschte außerordentlich starker Nebel, so daß man in den Nachmittagsstunden tatsächlich kaum die Hand vor den Augen sehen konnte. Dazu gab es noch Kälte und Schneetreiben. Sollte tatsächlich ein Unglück vorliegen, so ist bei den ungeheuren Schneemassen, die zurzeit im Gebirge liegen, an ein Auffinden der beiden natürlich nicht zu denken.

 

 

Gablonzer Tagblatt
1929-04-03

Seite 2. Mittwoch den 3. April 1929

 

Im Riesengebirge aufgefundene Leiche. Eine größere Gesellschaft Turnauer Studenten, die sich am Ostersonntage auf einem Skiausfluge im Riesengebirge etwas verirrt hatte und in den Klausengrund unterhalb des Ziegenrückens (auf dem Wege von den Renner-Bauden nach Spindlermühle) geraten war, fand dort, von einer Lawine zum Teil verschüttet, die Leiche eines Skifahrers. Da der Tote keine Papiere bei sich hatte, konnte seine Identität zunächst nicht festgestellt werden. Der Aufgefundene wurde im Laufe des Ostermontag von der Gendarmerie und einigen Bewohnern aus Spindlermühle ausgegraben und nach Spindlermühle geschafft. Da man in dem Toten einen der beiden seinerzeit verunglückten Maffersdorfer Studenten vermutete, ließ man den Bruder des einen der beiden Verunglückten kommen, der an den bei dem Toten vorgefundenen Sachen erkannte, daß es sich tatsächlich um Erwin Stärz aus Maffersdorf handelte. Die Leiche wird nach Maffersdorf übergeführt werden. Von dem zweiten Verunglückten, Wilh. Schöbel, fand man nur die Kappe. Daraus geht hervor, daß auch er von derselben Lawine verschüttet wurde. Doch konnte seine Leiche bisher noch nicht geborgen werden.

 

 

Der Wanderer im Riesengebirge
01.05.1929, Seite 75

 

Von einer Lawine verschüttet wurden zwei Maffersdorfer Gewerbeschüler, der 18 Jahre alte Wilhelm Schöbel und der 19 jährige Erwin Stärz. Sie hatten am 27.II eine Skitour über Klein-Iser, Hohenelbe nach Spindlermühle unternommen und sollten am 1. März wieder zurückkehren. Die beiden wurden zuletzt am Nachmittage des 27. II. beim Wittighause gesehen. Eine größere Gesellschaft Turnauer Schüler, die sich am Ostersonntage auf einem Skiausfluge etwas verirrt hatte und in den Klausengrund unterhalb des Ziegenrückens (auf dem Wege von den Renner-Bauden nach Spindlermühle) geraten war, fand dort, von einer Lawine zum Teil verschüttet, die Leiche eines Skiläufers. Der Tote wurde im Laufe des Ostermontag von der Gendarmerie und einigen Bewohnern aus Spindlermühle ausgegraben und nach Spindlermühle geschafft. Da man in dem Toten einen der beiden vermißten Maffersdorfer vermutete, ließ man den Bruder des einen kommen, der an den bei dem Toten vorgefundenen Sachen erkannte, daß es sich tatsächlich um Stärz handelte. Die Lawine, in der Stärz gefunden wurde, war etwa 25 Meter breit, über 100 Meter lang und hatte eine Höhe von 10 bis 12 Meter. Von dem zweiten Verunglückten Schöbel fand man nur die Mütze. Daraus geht hervor, daß auch er von derselben Lawine verschüttet wurde. Erst am 15. April wurde die Leiche Schöbels von 10 Turnern aus Spindlermühle im Klausengrunde am Abhang des Ziegenrückens gefunden. Man hatte schon mehr als 2 Stunden vergeblich gesucht; da wurde man durch das Scharren eines Hundes auf die richtige Stelle aufmerksam und fand hier, etwa einen Meter unter dem Schnee, die Leiche des Vermißten. Er lag mit dem Kopf gegen den Ziegenrücken und mit den Füßen gegen das Tal.

 

[ PDF öffnen mit KLICK auf das Bild ]

 

 

 


Ergänzungen zum Bericht
"Eine alte Grabplatte gab Rätsel auf"

Am 6. November 2018 hatte ich die Gelegenheit, Herrn Magister Martin Witkowsi im Riesengebirgsmuseum in Jilemnice, ehemals Starkenbach, persönlich zu begegnen. Er führte mich in das Museums-Depot und zeigte mir die alte Gedenkplatte aus Gusseisen. Sie war so schwer, dass sie kaum auf einen Stuhl zu heben war, um sie dort besser fotografieren zu können.

 

© lth moeller 11-2018

 

Aus Griebens Reiseführer, Bd. 18 "Das Riesengebirge", von 1913-1914 stammt zur Orientierung die folgende Übersichtskarte "Umgebung von Spindelmühle", S. 132f, mit dem Ziegenrücken und dem Klausengrund.

Ein KLICK auf das Bild öffnet einen Ausschnitt des Bandes mit der Beschreibung von Wanderrouten in der Umgebung von Spindelmühle.

 

 

 

Am 8. März 1929 erschien in der Zeitschrift "Der Bote aus dem Riesengebirge" der erste Bericht über das tragische Unglück:

 

 

Dezember 2018, Lothar Moeller

 

 


 

Neue Baude auf dem Proschwitzer Kamm

Vom Herbst 2016 sind die Aufnahmen, die uns Werner Hartig aus Proschwitz zugesandt hat.

 

Ferdinand Porsche - Geburtshaus - Museum


Familie Porsche vor dem Haus Maffersdorf, R.S. No. 38


Das Porsche-Haus im Juli 2007


Bronzerelief zum Gedenken an Ferdinand Porsche
Fotos: Lothar Moeller


Das Porsche-Haus am 21. Februar 2014. Foto: mapy.cz

Ferdinand Porsche
hat in Maffersdorf ein eigenes Museum.

 

Am Freitag, den 11. November 2016, wurde das neu errichtete Porsche Geburtshaus in Maffersdorf, etwa 3,5 km südöstlich des Reichenberger Stadtzentrums, für die Öffentlichkeit eröffnet. Das in der Vergangenheit mehrmals umgebaute Haus wurde von außen detailtreu in seinen ursprünglichen Zustand gebracht. Die Idee, das historische Haus in seinem alten Zustand wiederherzustellen und der Öffentlichkeit zugänglich zu machen, kam von dem Autokonzern SKODA Auto in Jungbunzlau, der das historische Gebäude, in dem Ferdinand Porsche am 3. September 1875 geboren wurde, im Jahr 2011 gekauft hat.

 

Wir haben das Haus in seinen ursprünglichen Zustand gebracht, obwohl es wahrscheinlich leichter wäre, das Gebäude abzureißen und wieder neu aufzubauen", sagte Skoda-Sprecher Vítězslav Kodym.

 

In dem Geburtshaus des berühmten und weltbekannten Autokonstrukteurs befinden sich drei Räume, in denen eindrücksvoll über die Entwicklung und Erfindungen der böhmischen Industrie sowie über das Leben und Werk des Autokonstrukteurs berichtet wird. Moderne Kommunikation mit den ausgestellten Exponaten bieten den Besuchern die iPads (elektronische Tablets), die die gewünschten Informationen, Fotos und kurze Videos den Besuchern übermitteln.

 

Ein echtes Glanzstück der Ausstellung ist sicherlich das nachgebaute Automodel  „Porsche Lohner Semper Vivus“ an desen Entwicklung sich Ferdinand Porsche beteiligt hat. Ausgestattet wurde es mit einem Otto- und Elektromotor. Auf der Pariser Weltausstellung von 1900 erhielt der Lohner-Porsche viel Anerkennung und Lob. Der 3,40 Meter lange und 1,85 Meter hohe Viersitzer mit elektrisch angetriebenen Vorderrädern war das erste Hybridauto der Welt. Das Auto zu fahren war immer eine Schwerstarbeit. Ferdinand Porsche wird auch als Schöpfer des Käfers bezeichnet. Der VW Käfer ist ein von 1938 bis 2003 produziertes Auto-modell und war bis Juni 2002 mit über 21,5 Millionen Exemplaren das meistverkaufte Auto-mobil der Welt.

Es ist ein wunderbares Haus und ich bin froh, dass wir es hier haben. Ich freue mich, dass das Museum gegründet wurde, und glaube, dass es Touristen anzieht“, sagte der Bürgermeister von Maffersdorf Lukáš Pohanka.  

Im Hof befindet sich ein modern eingerichtetes Café und ein Souvenirshop, in dem die Museumbesucher nach Ihrem Rundgang Souvenirs kaufen können. Das Museum ist am Wochenende von Freitag bis Sonntag von 9:00-17:00 Uhr geöffnet.

 

Text und Fotos: Stanislav Beran
[aus der Sudetendeutschen Zeitung vom 25.11. 2016]


Ausstellungsraum im Porsche-Haus mit dem "Porsche Lohner Semper Vivus"
Foto: Werner Hartig aus Proschwitz


Porschehaus im November 2016, Foto: Karl Schier aus Dörfel

 


 

Virtuelle Reise nach Maffersdorf / Vratislavice

Um sich im heutigen Maffersdorf / Vratislavice nad Nisou ein wenig umzusehen, bietet die Online-Karte MAPY.CZ vielfältige Möglichkeiten.

Mit der Schaltfläche  Změnit mapu  lassen sich z.B. unterschiedliche Darstellungsarten auswählen.

Mit der Schaltfläche  Z letadla  kann man auf Luftbildmodus umschalten.

Virtuelle Fahrten durch die Straßen werden mit  Panorama  möglich. Mit Doppel-Klick auf eine Stelle der roten Linien, die sich über die Straßen gelegt haben, wird auf die Kamerafahrt-Aufzeichnung umgeschaltet. Durch Klicken auf die Richtungspfeile lässt sich die Fahrt fortsetzen, oder mit linkem Klick und Festhalten kann man die Ansicht drehen.

Zusätzlich wird 3D-imensionale Ansicht geboten, setzen von Markern, Entfernungsmessungen, Exportfunktionen und manches mehr.

Einfach mal ausprobieren + viel Spaß bei der virtuellen Reise!
Die Maffersdorfer Fahrt beginnt an der Kirche ...

 


 

Im Gedenken an unsere Heimatfreundin
Hilde Beutel


16.2.1925 - 23.7.2016

(Nachruf von Inge Schwarz)

Jetzt im Sammelsurium zu finden

 

Bericht von den
Maffersdorfer-Treffen 2016
von Inge Schwarz

Maffersdorfer Treffen
in Gießen und Mauerstetten

Palmsonntags-Treffen in Gießen–Wieseck
am 20. März 2016

Hintere Reihe von links: Gerd Tallowitz, Herbert Siebert,
Lothar Weikert (Pilz-Bauers Enkel), Kuhn Gisbert, Michael Naumann,

Vordere  Reihe von links:, Hilde Tallowitz-Prade,  Margit Naumann-Lange,
Walli Wolf, Inge Schwarz, Lydia Görnert- Lindner

 

 

Ich habe mich gefreut, dass ich in diesem Jahr wieder in der Mitte dieser Maffersdorfer Runde sein konnte. Das war möglich, weil ich zuhause eine Hilfe für meinen Mann hatte.

Da ich die Reise aber an einem Tag machen musste, war es sehr anstrengend:
13 Stunden in Zug und Bus und nur 3 Stunden im Bürgerhaus.
Wie das Foto zeigt, ist der Kreis wieder kleiner geworden. Für nächstes Jahr haben wir uns nicht festgelegt.  Ich werde rechtzeitig im Heimatblatt und auf der Homepage Mitteilung machen, ob und wie und wo wir uns noch einmal treffen.

 

 

Dreifaltigkeits-Sonntag in Neugablonz–Mauerstetten
am 22. Mai 2016

Hintere Reihe von links:
Erwin Möller, Walter Wirth, Rudolf Horak, Prof. Roland Bulirsch, Waltraut Bulirsch, Waltraud Zappe, Rudi Zappe, Roland Bartmann, Dietlinde Wirth,

Vordere Reihe von links:
Katharina Lindner, Liesl Schaub / Pilz, Hanne Horak, Herbert Siebert, Sigrun Möller, Ingeburg Schmied / Hüttmann,  Elisabeth Voß / Appelt, Luise Bartmann,
Inge Schwarz / Schwarzbach, Eva Fähnrich-Barnett.
 

Der Fotograf war Lothar Weikert, der jüngste Teilnehmer mit der weitesten Anreise (Pilz-Pauers Enkl, dar aber ou schunt Grußvoter is). Ich habe ihn unten ins Bild "geflickt".

 

Hier in Mauerstetten haben wir das Treffen für 2017 wieder fest verabredet

Zu jedem Zusammensein gehört immer auch das Gedenken an die Verstorbenen des letzten Jahres. Seit dem Palmsonntag 2015 sind verstorben, soweit deren Tod mir mitgeteilt wurde:  Waldtraut Braun / Waller (Jhg. 1930), Ilse Hübner / Hübner (1920), Ilse Giering / Ginter (1925), Ernst Hiebel (1931), Marga Brand / Möller (1928), Alice Darra / Kuhl (1919), Irmgard Seidel / Weber (1925), Appelt Berthold (1918), Kurt Wollmann (1934), Kurt Schmied (1931), Walter Schönbeck (1931), Josef Benesch (1928), Karl Pfau (1926), Heinz-Günther Klunker (1914), Hansjörg Slansky (1935), Marie Schwarz / Wundrak (1913), Grete Erle / Stärz (1914), Liesl Papenfuß / Schmied (1926), Anton Kunert (1932), Christa Schwarzbeck / Ortig (1935), Helmut Peukert (1944).

Ein paar Zahlen aus meinem Arbeitsbericht:

2015 habe ich 285 Geburtstagskarten verschickt und viele Antworten über die Post, das Telefon oder an meine E-Mailadresse bekommen. Das freut mich immer. Ich weiß aber auch, dass keine Antwort nicht unbedingt Desinteresse bedeutet, denn viele freuen sich zwar über die Grüße, können aber nicht mehr schreiben oder anrufen. Da ist es hilfreich, wenn mal eine Tochter oder ein Sohn beim Telefonieren oder Schreiben hilft. Danke.

Zu unserem Kassenbericht für das Kalenderjahr 2015 war zu sagen: Den Einnahmen von 2520,81 € aus Spenden an die Heimatstelle (Im RHB veröffentlicht), der Tellersammlung in Gießen und Mauerstetten und dem Übertrag aus 2014 standen Ausgaben von 2074,02 € gegenüber. So sind wir mit 446,79 € in das Jahr 2016 gegangen. Die Kasse wurde von Roland Bartmann geprüft und für in Ordnung befunden. Ich danke Roland dafür.

Ich konnte ganz aktuelle Fotos (vom März 2016) von der neuen Baude auf dem Proschwitzer Kamm zeigen, die mir Werner Hartig jun. aus Proschwitz  schickte.  Auf einem Foto sind auch seine Eltern Werner Hartig und Annelies, geb. Elger zu sehen. Das Foto mit dem Turm dokumentiert, dass man mit dem Auto hinfahren kann.

 

 

 

 

Jetzt im Sommer kann man sicher schon einkehren und vielleicht auf den Jeschken und Maffersdorf und Proschwitz herunter schauen.

Schade, dass die meisten von uns das wohl nicht mehr genießen können. Man muss im Alter von so vielem  Abschied nehmen.

Dann will ich am Ende noch Grüße von Hilde Beutel aus Maffersdorf ausrichten und ihren Dank allen weitersagen  für die jährlichen Zuwendungen, die sie für Ihre Gruppe des deutschen Kulturverbandes von uns bekommt. Beim Treffen erfuhr ich auch, dass Hilde  bei der Weihnachtsfeier ihrer Gruppe im Maffersdorfer Pfarrsaal hohen Besuch hatte und Lob und Ehrung erfuhr. Herr Peter Barton, Leiter des Sudetendeutschen Büros in Prag, und Frau Irene Novak, die Landesvorsitzende des Kulturverbandes, waren aus Prag gekommen, um auch nachträglich noch zum 90. Geburtstag zu gratulieren.

•••

 

 

Familienforschung !

Wer nach seinen Ahnen aus Maffersdorf suchte, der musste sich bisher persönlich in das Archiv nach Leitmeritz begeben, um in den alten Kirchenbüchern zu forschen.

Hier hat es nun eine Änderung gegeben, die vieles einfacher macht: Die Kirchenbücher sind nun digitalisiert und online abrufbar.

Das Staatliche Gebietsarchiv in Leitmeritz hat die folgende Plattform installiert:

Archivni VadeMecum

Staatliches Gebietsarchiv in Leitmeritz -
Führer durch die Sammlung der Personenstandsregister

 

Das Riesenfaß am Jaberlich

Im Reichenberger Heimatblatt vom Dezember 2011 findet sich ein informativer Beitrag zum Thema Riesenfaß am Jaberlich – gestern und heute.

Hier ein paar Ergänzungen, die zum überwiegenden Teil von Herrn Werner Hartig zugesandt wurden.

Weitere Informationen, u.a. auch die meisten der gezeigten Bilder, finden sich im Internet zur Fremdenverkehrswerbung für das Jaberlich-Gebiet:

HOLIDAYINFO


REGION


WEBKAMERA

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Ein Bericht über das Riesenfaß am Jaberlich ist als PDF mit Mausklick auf das Bild aufzurufen.

Dateigröße ca. 3,1 MB

 

 

Ein umfangreicher Bericht mit vielen Bildern über das Maffersdorfer-Treffen in Zittau-Olbersdorf im September 2009 ist als PDF mit Mausklick auf das Bild aufzurufen.

Dateigröße ca. 4,6 MB

Die Maffersdorfer Chronik ist nun leider vergriffen. Es sind noch Einzelhefte zu "Gewerbe und Industrie", "Menschen und Schicksale" und die "Pfarrei" (jedoch nicht mehr über die Kirche) vorhanden. Ich biete sie zum Portopreis von 1,50 € an.

Der Bildband ist noch in ausreichender Menge vorhanden.
Der Preis inkl. Porto und Verpackung beträgt 15,00 €.

Für Fragen und Bestellungen stehe ich jederzeit zur Verfügung

Inge Schwarz, Ortsbetreuung Maffersdorf
 

 

Genaue Informationen weiterhin über Aktuelles und Termine  unter www.maffersdorf.de

und natürlich im Reichenberger Heimatblatt, in dem Maffersdorf eine Seite hat.
(erscheint alle zwei Monate im Helmut-Preußler-Verlag,
90482 Nürnberg, Dagmarstr. 8
für € 35,00 im Jahr)

  


Vogelflug
NEU:  Historische Karte von 1836-1852

PS:  Wer schon einmal eine virtuelle Reise in Form eines Vogelfluges über Maffersdorf und Umgebung machen will, dem bietet sich die Möglichkeit, Luftaufnahmen von sehr guter Qualität über die tschechische Kartenseite "MAPY.CZ" zu betrachten. Die Seite ist in tschechischer Sprache, aber anhand der guten Symbole leicht verständlich.
Es läßt sich jetzt zwischen vier Ansichten wählen: Straßenkarte, Luftbild oder Hybrid, d.h., gemischtes Bild, zur besseren Orientierung sowie neu hinzugekommen: Die Karten der 2. Militärischen Aufnahme von 1836-1852.
Zoomen, also Vergrößern / Verkleinern, Entfernungs- und Flächenmessung oder Koordinatenanzeige sind zusätzliche Möglichkeiten, die angeboten werden.
Hier geht's zur Karte:

MAFFERSDORF AUS DER LUFT

  


Sudetendeutsches Büro in Prag

SKS, das Büro der Sudetendeutschen Landsmannschaft in Prag, ist jetzt auch im Internet präsent.
Es informiert die tschechische Öffentlichkeit durch öffentliche Veranstaltungen und seine Internetseite über seine Arbeit.

Sudetendeutsches Büro in Prag

  


Maffersdorfer Schule

Die Maffersdorfer Schule verfügt inzwischen auch über eigene Internetseiten. Wer gern einmal an seine frühere Wirkungsstätte in der Jetztzeit anknüpfen möchte: hier geht's zur  Maffersdorfer Schule

  


Diese drei Links sind auch auf der Seite "Verbindungen / Links" zu finden.

 

 

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