Aktuelle Nachrichten und Termine

Liebe Maffersdorfer
und alle, die sich uns  verbunden fühlen,

die kommende Zeit begleitet uns über Ostern und Pfingsten, vom Aprilwetter bis zur  Maienlust, und die Natur wird in bunten Farben gleichsam explodieren.
Da kann man nur wünschen: Genießt alles in vollen Zügen. Feiert die vielen Feste mit der Familie und Euren Freunden, dann werdet Ihr nicht einsam und traurig sein.

Ludwig Hölty sagt in seinem Mailied am Schluss:

Drum komme, wem der Mai gefällt,
und freue sich der schönen Welt
und Gottes Vatergüte,
die diese Pracht
hervorgebracht,
den Baum und seine Blüte.

Maialtar in der Maffersdorfer Pfarrkirche,
Kirche der Heiligen Dreifaltigkeit, 1922.

Allen Besuchern unserer Heimatseite
wünschen wir einen fröhlichen

Start in den Frühling.
 

Inge Schwarz und Lothar Moeller


 

Herzliche Einladung zu den
Maffersdorfer-Treffen
im Jahre 2018

Bitte, merkt Euch die Termine für die Ortstreffen vor
und macht ein Kommen möglich.

 

Das Maffersdorfer Treffen zur Foahrt  am Dreifaltigkeitssonntag (Trinitatis), Sonntag nach Pfingsten am 27. Mai,  um 10.00 Uhr wieder im „Sonnenhof“ in Mauerstetten bei Neugablonz in Richtung Steinholz.

Es wäre schön, wenn wir uns in größerer Runde wieder treffen könnten. Auch wir werden halt jedes Jahr älter und weniger.

Macht Euch auf den Weg !

 

Die Sudetendeutsche Landsmannschaft lädt ein !

Sudetendeutscher Tag 2018 in Augsburg 


 

 

Wir laden Sie sehr herzlich zum Sudetendeutschen Tag nach Augsburg ein. Bitte planen Sie Ihre Teilnahme am Pfingstwochendende.

 Eine kleine Programmvorschau können Sie hier lesen:

 

Eine schöne, zentrale und dennoch günstige Übernachtungsmöglichkeit im neu gebauten Hotel (3 Sterne Superior) Haunstetter Hof in Augsburg konnten wir für Sie organisieren. 

Wir empfehlen eine schnelle Buchung direkt im Hotel mit diesem Kennwort: „Sudetendeutscher Tag 2018“

 

 

Bitte nicht vergessen:

MINORITY SAFEPACK Initiative

Die Initiative endet am 3. April 2018.

 


In der Europäischen Union
leben etwa 50 Millionen Menschen,
die einer nationalen Minderheit
oder Sprachminderheit angehören.
Minderheiten machen Europa reicher!

 

Unterzeichnen Sie die Petition und leisten Sie Ihren Beitrag für eine bessere Zukunft der nationalen Minderheiten und Sprachminderheiten Europas!

Diese Minderheiten leisten einen wertvollen Beitrag zur sprachlichen und kulturellen Vielfalt Europas. Gemeinsam mit anderen Europäern wollen sie die Zukunft der Europäischen Union mitgestalten; eine Zukunft, in der nicht nur offizielle Landessprachen und vorherrschende Kulturen, sondern auch authochtone Minderheiten berücksichtigt werden. Zum Erhalt ihrer Identität benötigen die Minderheiten Schutz und Unterstützung. Dies wollen wir mit der Minority SafePack Initiative erreichen.

 

Um die Initiative „Minority SafePack” für ein europäisches Volksgruppenrecht zu unterstützen, muss man nicht Angehöriger einer Minderheit sein:

Jeder Einzelne kann mit seiner Unterschrift etwas bewirken.

 

 Bitte informieren Sie sich 
und
 
unterschreiben Sie hier:

 

Die FUEN, der Bundesverband der europäischen Nationalitäten bzw. Dachorganisation der europäischen autochthonen Minderheiten, ist im Auftrag des Bürgerausschusses der Initiative Hauptveranstalter und Anlaufstelle der Minority SafePack Initiative.

Bitte wenden Sie sich in allen Fragen an info@minority-safepack.eu

 


 

 

NEU:
Der Chronik-Band "Maffersdorf - Erinnerungen in Bildern" steht jetzt komplett als PDF-Datei zur Verfügung.

 

 

Der Deutsche Kulturverband Maffersdorf bedankt sich wieder mit einem herzlichen Vergelt's  Gott für die finanzielle Unterstützung auch im vergangenen Jahr durch die Heimatstelle.  Die Arbeit wird im Sinne von Hilde Beutel weitergeführt. Die Organisation der Veranstaltungen und Ausflüge hat Frau Brigitte Jonasova übernommen. Renate Zajicova / Seitz kümmert sich um die Finanzen. Sieglinde Schier meint: "...und ich gebe auch meinen Senf dazu." Ich wünsche allen viele gute Ideen und Freude an der Arbeit, damit ich auch im nächsten Jahr wieder so einen langen Veranstaltungsbericht bekomme  wie dieses Mal: Jeden Monat einen Kaffeeklatsch und 2 - 3 Ausflüge in der Sommerzeit, das kann sich sehen lassen.

 

Eine alte Grabplatte gab Rätsel auf

Sie befindet sich im Riesengebirgsmuseum in Jilemnice, ehemals Starkenbach. Herr Magister Martin Witkowski wollte von uns dazu Näheres wissen. Lothar Moeller hat sich in die Nachforschung gestürzt und Vieles herausgefunden, wie Ihr hier  lesen könnt:

 

Gablonzer Tagblatt
1929-03-09

Seite 2. Sonnabend den 9. März 1929

 

* Zwei junge Leute im Riesengebirge vermißt. Der „Bote ans dem Riesengebirge“ meldet: Seit Freitag werden zwei junge Leute aus Maffersdorf bei Reichenberg vermißt, die eine Schneeschuhtour durch das Riesengebirge unternehmen wollten. Der eine von ihnen ist zwanzig, der zweite einundzwanzig Jahre alt. Beide sind von schlanker Gestalt. Der Bruder des einen Vermißten, der Ingenieur Eduard Stertz aus Maffersdorf, hat schon eifrig Nachforschungen noch den beiden Vermißten angestellt, hat aber bisher nichts gefunden. Merkwürdig ist, daß man von den Vermißten bisher auch nicht eine Spur gefunden hat. Obwohl Herr Stertz schon einen großen Teil der böhmischen und reichsdeutschen Bauden des Gebirges aufgesucht und dem Personal die Bilder der Vermißten vorgelegt hat, konnte sich niemand in den Bauden erinnern, die beiden gesehen zu haben. Die Möglichkeit, daß die beiden jungen Leute das Opfer eines Unfalls geworden sind, ist natürlich nicht ausgeschlossen. Besonders am Freitag, an dem die beiden die Tour angetreten haben, war das Wetter im Gebirge sehr ungünstig. Es herrschte außerordentlich starker Nebel, so daß man in den Nachmittagsstunden tatsächlich kaum die Hand vor den Augen sehen konnte. Dazu gab es noch Kälte und Schneetreiben. Sollte tatsächlich ein Unglück vorliegen, so ist bei den ungeheuren Schneemassen, die zurzeit im Gebirge liegen, an ein Auffinden der beiden natürlich nicht zu denken.

 

 

Gablonzer Tagblatt
1929-04-03

Seite 2. Mittwoch den 3. April 1929

 

Im Riesengebirge aufgefundene Leiche. Eine größere Gesellschaft Turnauer Studenten, die sich am Ostersonntage auf einem Skiausfluge im Riesengebirge etwas verirrt hatte und in den Klausengrund unterhalb des Ziegenrückens (auf dem Wege von den Renner-Bauden nach Spindlermühle) geraten war, fand dort, von einer Lawine zum Teil verschüttet, die Leiche eines Skifahrers. Da der Tote keine Papiere bei sich hatte, konnte seine Identität zunächst nicht festgestellt werden. Der Aufgefundene wurde im Laufe des Ostermontag von der Gendarmerie und einigen Bewohnern aus Spindlermühle ausgegraben und nach Spindlermühle geschafft. Da man in dem Toten einen der beiden seinerzeit verunglückten Maffersdorfer Studenten vermutete, ließ man den Bruder des einen der beiden Verunglückten kommen, der an den bei dem Toten vorgefundenen Sachen erkannte, daß es sich tatsächlich um Erwin Stärz aus Maffersdorf handelte. Die Leiche wird nach Maffersdorf übergeführt werden. Von dem zweiten Verunglückten, Wilh. Schöbel, fand man nur die Kappe. Daraus geht hervor, daß auch er von derselben Lawine verschüttet wurde. Doch konnte seine Leiche bisher noch nicht geborgen werden.

 

 

Der Wanderer im Riesengebirge
01.05.1929, Seite 75

 

Von einer Lawine verschüttet wurden zwei Maffersdorfer Gewerbeschüler, der 18 Jahre alte Wilhelm Schöbel und der 19 jährige Erwin Stärz. Sie hatten am 27.II eine Skitour über Klein-Iser, Hohenelbe nach Spindlermühle unternommen und sollten am 1. März wieder zurückkehren. Die beiden wurden zuletzt am Nachmittage des 27. II. beim Wittighause gesehen. Eine größere Gesellschaft Turnauer Schüler, die sich am Ostersonntage auf einem Skiausfluge etwas verirrt hatte und in den Klausengrund unterhalb des Ziegenrückens (auf dem Wege von den Renner-Bauden nach Spindlermühle) geraten war, fand dort, von einer Lawine zum Teil verschüttet, die Leiche eines Skiläufers. Der Tote wurde im Laufe des Ostermontag von der Gendarmerie und einigen Bewohnern aus Spindlermühle ausgegraben und nach Spindlermühle geschafft. Da man in dem Toten einen der beiden vermißten Maffersdorfer vermutete, ließ man den Bruder des einen kommen, der an den bei dem Toten vorgefundenen Sachen erkannte, daß es sich tatsächlich um Stärz handelte. Die Lawine, in der Stärz gefunden wurde, war etwa 25 Meter breit, über 100 Meter lang und hatte eine Höhe von 10 bis 12 Meter. Von dem zweiten Verunglückten Schöbel fand man nur die Mütze. Daraus geht hervor, daß auch er von derselben Lawine verschüttet wurde. Erst am 15. April wurde die Leiche Schöbels von 10 Turnern aus Spindlermühle im Klausengrunde am Abhang des Ziegenrückens gefunden. Man hatte schon mehr als 2 Stunden vergeblich gesucht; da wurde man durch das Scharren eines Hundes auf die richtige Stelle aufmerksam und fand hier, etwa einen Meter unter dem Schnee, die Leiche des Vermißten. Er lag mit dem Kopf gegen den Ziegenrücken und mit den Füßen gegen das Tal.

 

[ PDF öffnen mit KLICK auf das Bild ]

 

 

 

 

 


 

Neue Baude auf dem Proschwitzer Kamm

Vom Herbst 2016 sind die Aufnahmen, die uns Werner Hartig aus Proschwitz zugesandt hat.

 

Ferdinand Porsche - Geburtshaus - Museum


Familie Porsche vor dem Haus Maffersdorf, R.S. No. 38


Das Porsche-Haus im Juli 2007


Bronzerelief zum Gedenken an Ferdinand Porsche
Fotos: Lothar Moeller


Das Porsche-Haus am 21. Februar 2014. Foto: mapy.cz

Ferdinand Porsche
hat in Maffersdorf ein eigenes Museum.

 

Am Freitag, den 11. November 2016, wurde das neu errichtete Porsche Geburtshaus in Maffersdorf, etwa 3,5 km südöstlich des Reichenberger Stadtzentrums, für die Öffentlichkeit eröffnet. Das in der Vergangenheit mehrmals umgebaute Haus wurde von außen detailtreu in seinen ursprünglichen Zustand gebracht. Die Idee, das historische Haus in seinem alten Zustand wiederherzustellen und der Öffentlichkeit zugänglich zu machen, kam von dem Autokonzern SKODA Auto in Jungbunzlau, der das historische Gebäude, in dem Ferdinand Porsche am 3. September 1875 geboren wurde, im Jahr 2011 gekauft hat.

 

Wir haben das Haus in seinen ursprünglichen Zustand gebracht, obwohl es wahrscheinlich leichter wäre, das Gebäude abzureißen und wieder neu aufzubauen", sagte Skoda-Sprecher Vítězslav Kodym.

 

In dem Geburtshaus des berühmten und weltbekannten Autokonstrukteurs befinden sich drei Räume, in denen eindrücksvoll über die Entwicklung und Erfindungen der böhmischen Industrie sowie über das Leben und Werk des Autokonstrukteurs berichtet wird. Moderne Kommunikation mit den ausgestellten Exponaten bieten den Besuchern die iPads (elektronische Tablets), die die gewünschten Informationen, Fotos und kurze Videos den Besuchern übermitteln.

 

Ein echtes Glanzstück der Ausstellung ist sicherlich das nachgebaute Automodel  „Porsche Lohner Semper Vivus“ an desen Entwicklung sich Ferdinand Porsche beteiligt hat. Ausgestattet wurde es mit einem Otto- und Elektromotor. Auf der Pariser Weltausstellung von 1900 erhielt der Lohner-Porsche viel Anerkennung und Lob. Der 3,40 Meter lange und 1,85 Meter hohe Viersitzer mit elektrisch angetriebenen Vorderrädern war das erste Hybridauto der Welt. Das Auto zu fahren war immer eine Schwerstarbeit. Ferdinand Porsche wird auch als Schöpfer des Käfers bezeichnet. Der VW Käfer ist ein von 1938 bis 2003 produziertes Auto-modell und war bis Juni 2002 mit über 21,5 Millionen Exemplaren das meistverkaufte Auto-mobil der Welt.

Es ist ein wunderbares Haus und ich bin froh, dass wir es hier haben. Ich freue mich, dass das Museum gegründet wurde, und glaube, dass es Touristen anzieht“, sagte der Bürgermeister von Maffersdorf Lukáš Pohanka.  

Im Hof befindet sich ein modern eingerichtetes Café und ein Souvenirshop, in dem die Museumbesucher nach Ihrem Rundgang Souvenirs kaufen können. Das Museum ist am Wochenende von Freitag bis Sonntag von 9:00-17:00 Uhr geöffnet.

 

Text und Fotos: Stanislav Beran
[aus der Sudetendeutschen Zeitung vom 25.11. 2016]


Ausstellungsraum im Porsche-Haus mit dem "Porsche Lohner Semper Vivus"
Foto: Werner Hartig aus Proschwitz


Porschehaus im November 2016, Foto: Karl Schier aus Dörfel

 


 

Virtuelle Reise nach Maffersdorf / Vratislavice

Um sich im heutigen Maffersdorf / Vratislavice nad Nisou ein wenig umzusehen, bietet die Online-Karte MAPY.CZ vielfältige Möglichkeiten.

Mit der Schaltfläche  Změnit mapu  lassen sich z.B. unterschiedliche Darstellungsarten auswählen.

Mit der Schaltfläche  Z letadla  kann man auf Luftbildmodus umschalten.

Virtuelle Fahrten durch die Straßen werden mit  Panorama  möglich. Mit Doppel-Klick auf eine Stelle der roten Linien, die sich über die Straßen gelegt haben, wird auf die Kamerafahrt-Aufzeichnung umgeschaltet. Durch Klicken auf die Richtungspfeile lässt sich die Fahrt fortsetzen, oder mit linkem Klick und Festhalten kann man die Ansicht drehen.

Zusätzlich wird 3D-imensionale Ansicht geboten, setzen von Markern, Entfernungsmessungen, Exportfunktionen und manches mehr.

Einfach mal ausprobieren + viel Spaß bei der virtuellen Reise!
Die Maffersdorfer Fahrt beginnt an der Kirche ...

 


 

Im Gedenken an unsere Heimatfreundin
Hilde Beutel

16.2.1925 - 23.7.2016

Am Samstag, dem 23. Juli, ist unsere liebe Heimatfreundin
Hilde Beutel,
die Leiterin der Gruppe des Deutschen Kulturverbandes,
in ihrem Haus in Maffersdorf sanft entschlafen.

 

Ein langes Leben,
immer für die anderen,
ist ruhig zu Ende gegangen.


(Größeres Bild mit Klick in neuem Fenster.)

Hilde Beutel war ein ganz besonderer Mensch, das haben alle gespürt, die jemals mit ihr zu tun hatten: zuverlässig, treu, immer hilfsbereit, nie auf ihren Vorteil bedacht, sondern immer für den und die Menschen da, die sich an sie wandten oder sie  brauchten. Sie hat nie geklagt, war stets fröhlich und voller Zuversicht und im Glauben tief verankert. So konnte sie auch das schwere Leiden der letzten Jahre tragen.

Das gelbe Häusl in den Lobelbirken war zeitlebens ihre Heimat und ihr Lebensmittelpunkt und sicher auch ihr Ruhepol und Kraftquell. Ihr Lebensinhalt war über 60 Jahre hinweg buchstäblich bis zum Tode die Arbeit im Kulturverband.

 

Sie war seit Gründung des deutschen Kulturverbandes in Maffersdorf  im Jahre 1969  als Leiterin mit der ehrenamtlichen Arbeit für die heimatverbliebenen Deutschen in und um Maffersdorf verbunden. Doch ihre Arbeit begann nicht erst 1969, ihr Vater hatte bereits 1955 die Deutschen um sich geschart und eine deutsche Kulturgruppe ins Leben gerufen. Sie traf sich in der Linkser Turnhalle und in Räumen der ehemaligen Ginzkeyfabrik zu Gesang, Tanz, Theaterspiel u.s.w.. Hilde brachte sich von Anfang an ein und übernahm die Gruppe 1960  nach dem Tode ihres Vaters. Von 1958 liegt mir das Bild vor von einem bunten Nachmittag im Theatersaal. Auf dem Foto ist ihr Vater links von ihr noch zu sehen.

Bis in die späten 1980er Jahre traf sich die Maffersdorfer Gruppe in der Mosesquelle, später in der Buschschenke und dann im neuen Pfarrsaal.

1960 wurde der Schnappschuß in ihrem Garten gemacht. Und so, wie sie darauf zu sehen ist, haben wir sie alle folgenden Jahrzehnte erlebt: Freundlich, immer lächelnd mit „aufgekrempelten Ärmeln“ bereit zuzupacken, sich einzusetzen und zu helfen. Viele, viele hat sie gastfreundlich in ihr Haus aufgenommen, zahllosen ist sie mit Rat und Tat zur Seite gestanden.

 

 

Auch noch, als ihre Haare weiß geworden waren und sie  unter Schmerzen mit dem Stock gehen musste, hielt sie nichts davon ab, noch immer alles für „ihre Leutchen“ zu organisieren, wie z.B. die Fahrt ins Allgäu, an den Bodensee und nach Vorarlberg. Das Foto entstand 2004 in Kempten.

 

 

Seit Jahrzehnten trifft sich die Gruppe einmal im Monat zu Vorträgen verschiedenster Art, Weihnachts- und Muttertagsfeiern, Ausflügen in die nähere und weitere Umgebung, Musiknachmittagen, Theaterbesuchen und gemütlichem Beisammensein. Höhepunkte waren die dreitägigen Herbstfahrten nach Bayern oder Österreich. Das waren Hunderte von Veranstaltungen, die wollten vorbereitet, organisiert und durchgehalten sein. Und das bis vor ca. 25 Jahren ohne Telefon, und bis zuletzt ohne Auto.

Bei einem großen Treffen 2009 in Maffersdorf konnten wir Hilde einmal von Herzen Danke sagen.

Gegen 15 Uhr trafen wir uns im Pfarrsaal. Der war schön geschmückt und zum Kaffeetrinken eingedeckt. An den Wänden zeugten große Schautafeln von 40 Jahren Arbeit des deutschen Kulturverbandes. Diese 40 Jahre und mehr war unsere Hilde Beutel aktiv in dieser Organisation für die verbliebenen Maffersdorfer als Vorsitzende tätig. Um das zu ehren und zu würdigen, waren aus Prag auch Herr Peter Barton vom Prager Büro der SL und Frau Irene Nowak, die Vorsitzende des Kulturverbandes, gekommen. Ich hatte die Ehrenmedaille und Urkunde der Sudetendeutschen Landsmannschaft für Hilde mitgebracht. Der Pfarrsaal war schließlich mit fast hundert Menschen gefüllt. Hilde Beutel war aus dem Krankenhaus in Reichenberg gebracht worden und nahm im Rollstuhl sichtlich glücklich an der Ehrung und dem Kaffeeklatsch teil.

 

 

Seit der Zeit hat Hilde ihre Arbeit vom Rollstuhl aus und ans Haus gefesselt weiter gemacht. Alle Veranstaltungen bis zum Jahresende 2016 hat sie bereits vorbereitet, gebucht und organisiert.

 

Uns bleibt nun nichts mehr, als ihr zu danken
 und zu wünschen, dass Gott im Himmel ihr vergelten möge all das Gute, das sie im Leben ihren Eltern, "ihren Leutln" und uns Maffersdorfern erwiesen hat.

 

 

Am Grab haben wir ein Blumengebinde mit Schleife
 als Zeichen unseres Dankes niederlegen lassen.
 

 

 

 

Den Mitgliedern der Kulturgruppe in Maffersdorf wünschen wir,
dass sie zusammen bleiben und im Sinne von Hilde Beutel weitermachen.
Wir werden die Verbindung weiterhin pflegen.

 

(Nachruf von Inge Schwarz)

 

Bericht von den
Maffersdorfer-Treffen 2016
von Inge Schwarz

Maffersdorfer Treffen
in Gießen und Mauerstetten

Palmsonntags-Treffen in Gießen–Wieseck
am 20. März 2016

Hintere Reihe von links: Gerd Tallowitz, Herbert Siebert,
Lothar Weikert (Pilz-Bauers Enkel), Kuhn Gisbert, Michael Naumann,

Vordere  Reihe von links:, Hilde Tallowitz-Prade,  Margit Naumann-Lange,
Walli Wolf, Inge Schwarz, Lydia Görnert- Lindner

 

 

Ich habe mich gefreut, dass ich in diesem Jahr wieder in der Mitte dieser Maffersdorfer Runde sein konnte. Das war möglich, weil ich zuhause eine Hilfe für meinen Mann hatte.

Da ich die Reise aber an einem Tag machen musste, war es sehr anstrengend:
13 Stunden in Zug und Bus und nur 3 Stunden im Bürgerhaus.
Wie das Foto zeigt, ist der Kreis wieder kleiner geworden. Für nächstes Jahr haben wir uns nicht festgelegt.  Ich werde rechtzeitig im Heimatblatt und auf der Homepage Mitteilung machen, ob und wie und wo wir uns noch einmal treffen.

 

 

Dreifaltigkeits-Sonntag in Neugablonz–Mauerstetten
am 22. Mai 2016

Hintere Reihe von links:
Erwin Möller, Walter Wirth, Rudolf Horak, Prof. Roland Bulirsch, Waltraut Bulirsch, Waltraud Zappe, Rudi Zappe, Roland Bartmann, Dietlinde Wirth,

Vordere Reihe von links:
Katharina Lindner, Liesl Schaub / Pilz, Hanne Horak, Herbert Siebert, Sigrun Möller, Ingeburg Schmied / Hüttmann,  Elisabeth Voß / Appelt, Luise Bartmann,
Inge Schwarz / Schwarzbach, Eva Fähnrich-Barnett.
 

Der Fotograf war Lothar Weikert, der jüngste Teilnehmer mit der weitesten Anreise (Pilz-Pauers Enkl, dar aber ou schunt Grußvoter is). Ich habe ihn unten ins Bild "geflickt".

 

Hier in Mauerstetten haben wir das Treffen für 2017 wieder fest verabredet

Zu jedem Zusammensein gehört immer auch das Gedenken an die Verstorbenen des letzten Jahres. Seit dem Palmsonntag 2015 sind verstorben, soweit deren Tod mir mitgeteilt wurde:  Waldtraut Braun / Waller (Jhg. 1930), Ilse Hübner / Hübner (1920), Ilse Giering / Ginter (1925), Ernst Hiebel (1931), Marga Brand / Möller (1928), Alice Darra / Kuhl (1919), Irmgard Seidel / Weber (1925), Appelt Berthold (1918), Kurt Wollmann (1934), Kurt Schmied (1931), Walter Schönbeck (1931), Josef Benesch (1928), Karl Pfau (1926), Heinz-Günther Klunker (1914), Hansjörg Slansky (1935), Marie Schwarz / Wundrak (1913), Grete Erle / Stärz (1914), Liesl Papenfuß / Schmied (1926), Anton Kunert (1932), Christa Schwarzbeck / Ortig (1935), Helmut Peukert (1944).

Ein paar Zahlen aus meinem Arbeitsbericht:

2015 habe ich 285 Geburtstagskarten verschickt und viele Antworten über die Post, das Telefon oder an meine E-Mailadresse bekommen. Das freut mich immer. Ich weiß aber auch, dass keine Antwort nicht unbedingt Desinteresse bedeutet, denn viele freuen sich zwar über die Grüße, können aber nicht mehr schreiben oder anrufen. Da ist es hilfreich, wenn mal eine Tochter oder ein Sohn beim Telefonieren oder Schreiben hilft. Danke.

Zu unserem Kassenbericht für das Kalenderjahr 2015 war zu sagen: Den Einnahmen von 2520,81 € aus Spenden an die Heimatstelle (Im RHB veröffentlicht), der Tellersammlung in Gießen und Mauerstetten und dem Übertrag aus 2014 standen Ausgaben von 2074,02 € gegenüber. So sind wir mit 446,79 € in das Jahr 2016 gegangen. Die Kasse wurde von Roland Bartmann geprüft und für in Ordnung befunden. Ich danke Roland dafür.

Ich konnte ganz aktuelle Fotos (vom März 2016) von der neuen Baude auf dem Proschwitzer Kamm zeigen, die mir Werner Hartig jun. aus Proschwitz  schickte.  Auf einem Foto sind auch seine Eltern Werner Hartig und Annelies, geb. Elger zu sehen. Das Foto mit dem Turm dokumentiert, dass man mit dem Auto hinfahren kann.

 

 

 

 

Jetzt im Sommer kann man sicher schon einkehren und vielleicht auf den Jeschken und Maffersdorf und Proschwitz herunter schauen.

Schade, dass die meisten von uns das wohl nicht mehr genießen können. Man muss im Alter von so vielem  Abschied nehmen.

Dann will ich am Ende noch Grüße von Hilde Beutel aus Maffersdorf ausrichten und ihren Dank allen weitersagen  für die jährlichen Zuwendungen, die sie für Ihre Gruppe des deutschen Kulturverbandes von uns bekommt. Beim Treffen erfuhr ich auch, dass Hilde  bei der Weihnachtsfeier ihrer Gruppe im Maffersdorfer Pfarrsaal hohen Besuch hatte und Lob und Ehrung erfuhr. Herr Peter Barton, Leiter des Sudetendeutschen Büros in Prag, und Frau Irene Novak, die Landesvorsitzende des Kulturverbandes, waren aus Prag gekommen, um auch nachträglich noch zum 90. Geburtstag zu gratulieren.

•••

 

 

Familienforschung !

Wer nach seinen Ahnen aus Maffersdorf suchte, der musste sich bisher persönlich in das Archiv nach Leitmeritz begeben, um in den alten Kirchenbüchern zu forschen.

Hier hat es nun eine Änderung gegeben, die vieles einfacher macht: Die Kirchenbücher sind nun digitalisiert und online abrufbar.

Das Staatliche Gebietsarchiv in Leitmeritz hat die folgende Plattform installiert:

Archivni VadeMecum

Staatliches Gebietsarchiv in Leitmeritz -
Führer durch die Sammlung der Personenstandsregister

 

Das Riesenfaß am Jaberlich

Im Reichenberger Heimatblatt vom Dezember 2011 findet sich ein informativer Beitrag zum Thema Riesenfaß am Jaberlich – gestern und heute.

Hier ein paar Ergänzungen, die zum überwiegenden Teil von Herrn Werner Hartig zugesandt wurden.

Weitere Informationen, u.a. auch die meisten der gezeigten Bilder, finden sich im Internet zur Fremdenverkehrswerbung für das Jaberlich-Gebiet:

HOLIDAYINFO


REGION


WEBKAMERA

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Ein Bericht über das Riesenfaß am Jaberlich ist als PDF mit Mausklick auf das Bild aufzurufen.

Dateigröße ca. 3,1 MB

 

 

Ein umfangreicher Bericht mit vielen Bildern über das Maffersdorfer-Treffen in Zittau-Olbersdorf im September 2009 ist als PDF mit Mausklick auf das Bild aufzurufen.

Dateigröße ca. 4,6 MB

Die Maffersdorfer Chronik ist nun leider vergriffen. Es sind noch Einzelhefte zu "Gewerbe und Industrie", "Menschen und Schicksale" und die "Pfarrei" (jedoch nicht mehr über die Kirche) vorhanden. Ich biete sie zum Portopreis von 1,50 € an.

Der Bildband ist noch in ausreichender Menge vorhanden.
Der Preis inkl. Porto und Verpackung beträgt 15,00 €.

Für Fragen und Bestellungen stehe ich jederzeit zur Verfügung

Inge Schwarz, Ortsbetreuung Maffersdorf
 

 

Genaue Informationen weiterhin über Aktuelles und Termine  unter www.maffersdorf.de

und natürlich im Reichenberger Heimatblatt, in dem Maffersdorf eine Seite hat.
(erscheint alle zwei Monate im Helmut-Preußler-Verlag,
90482 Nürnberg, Dagmarstr. 8
für € 35,00 im Jahr)

  


Vogelflug
NEU:  Historische Karte von 1836-1852

PS:  Wer schon einmal eine virtuelle Reise in Form eines Vogelfluges über Maffersdorf und Umgebung machen will, dem bietet sich die Möglichkeit, Luftaufnahmen von sehr guter Qualität über die tschechische Kartenseite "MAPY.CZ" zu betrachten. Die Seite ist in tschechischer Sprache, aber anhand der guten Symbole leicht verständlich.
Es läßt sich jetzt zwischen vier Ansichten wählen: Straßenkarte, Luftbild oder Hybrid, d.h., gemischtes Bild, zur besseren Orientierung sowie neu hinzugekommen: Die Karten der 2. Militärischen Aufnahme von 1836-1852.
Zoomen, also Vergrößern / Verkleinern, Entfernungs- und Flächenmessung oder Koordinatenanzeige sind zusätzliche Möglichkeiten, die angeboten werden.
Hier geht's zur Karte:

MAFFERSDORF AUS DER LUFT

  


Sudetendeutsches Büro in Prag

SKS, das Büro der Sudetendeutschen Landsmannschaft in Prag, ist jetzt auch im Internet präsent.
Es informiert die tschechische Öffentlichkeit durch öffentliche Veranstaltungen und seine Internetseite über seine Arbeit.

Sudetendeutsches Büro in Prag

  


Maffersdorfer Schule

Die Maffersdorfer Schule verfügt inzwischen auch über eigene Internetseiten. Wer gern einmal an seine frühere Wirkungsstätte in der Jetztzeit anknüpfen möchte: hier geht's zur  Maffersdorfer Schule

  


Diese drei Links sind auch auf der Seite "Verbindungen / Links" zu finden.

 

 

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